​Die Pfarrkirche von Feulen

 

Die Pfarrkirche von Feulen


 Als Graf Siegfried um das Jahr 963 von der Trierer Abtei Sankt Maximin die kleine Befestigung "Lucilinburhuc" auf dem Bockfelsen in Luxemburg erwarb, überließ er den Benediktinermönchen als Gegenleistung ein Stück Land in "villa que dicitur Viulna", dem heutigen Feulen. Diese urkundliche Erwähnung ist allerdings nicht die älteste, die sich auf die Ortschaft bezieht. Bereits 893 hatte König Arnulf dem Kloster dort Land geschenkt. Vermutlich handelt es sich eher um die Bestätigung älterer Besitzungen, die durch die Normanneneinfälle in Frage gestellt worden sind.

Von einer Kirche in Feulen erfahren wir erstmals im Jahre 1140 in einem Dokument, das auf Papst Innozenz II. zurückgeht, der die Rechte von Sankt Maximin über die Kultstätte anerkennt. Das Gotteshaus liegt bis heute, für Luxemburg nahezu einmalig, mitten im Feld zwischen den beiden Ortsteilen Ober- und Niederfeulen. Interessanterweise wurde die Stelle bis ins 18. Jahrhundert hinein "bey dem Kehmen" genannt, was eindeutig auf einen Römerweg hinweist. Bekanntlich geht die Gründung der meisten sehr alten Pfarreien auf große römische Landgüter zurück, die bei den Völkerwanderungen in die Hände fränkischer Adelsfamilien gelangten. Diese Tatsache wird durch zahlreiche Dokumente belegt und sie wird immer wieder durch archäologische Entdeckungen bestätigt. Erwähnen wir als Beispiel bloß Mertert, wo 1998 unter den Resten der früheren Pfarrkirche, Mauern einer römischen Villa freigelegt wurden.

Einen weiteren Hinweis auf die frühe Gründung der Feulener Mutterkirche finden wir in ihrem Titel. Über die Jahrhunderte hinweg wird als Schutzheiliger immer wieder Johannes der Täufer genannt, ein Patrozinium, das vor allem bei sehr alten Gotteshäusern anzutreffen ist. Da die Abtei Sankt Maximin wahrscheinlich ihren eigenen Gründer oder wenigstens einen diesem nahestehenden Kirchenpatron ausgewählt hatte, deutet der Johannestitel wohl darauf hin, dass das Heiligtum bereits bestand, als das Kloster seinen Feulener Landbesitz erwarb.

Ältester Teil des Gotteshauses ist heute ohne Zweifel der Turm, der besonders in den Schallöchern romanische Stilmerkmale aufweist. Er dürfte im 12. oder 13. Jahrhundert errichtet worden sein. Im Vergleich zum Kirchenschiff wirkt er etwas niedrig, an der Ostseite wird die Arkadenöffnung der Glockenstube sogar vom Giebel verdeckt. Er blieb wohl unverändert erhalten, weil die Pfarrgemeinde die Baulast dafür trug und diese stets bemüht war, die Kosten möglichst niedrig zu halten. Zudem hatte sie auch für den Unterhalt des Kirchhofes aufzukommen, wobei besonders Umfriedungsmauer und Beinhaus ins Gewicht fielen.

Das eigentliche Kirchenschiff, dessen Mauern unten viel stärker sind als oben, entstand in den Jahren 1725 und 1726. Die Unkosten dafür musste die Abtei Sankt Maximin übernehmen. Sie verfügte über das Kollationsrecht, das heißt sie durfte dem zuständigen Trierer Erzbischof den Namen des zu ernennenden Pfarrers vorschlagen. Damit war im Allgemeinen die Sorge für den Großteil des Gotteshauses verbunden. In einem der Gewölbeschlusssteine haben die Mönche ihr Abzeichen anbringen lassen: der Bär, Attribut des heiligen Maximin, vor dem gekrönten doppelköpfigen Adler, ein Hinweis auf das Statut als Reichsabtei.

Pfarrer war um diese Zeit Johann Peter Welter (1716-1737) aus Bettendorf. Er musste für den gleichzeitig neu errichteten Chorraum aufkommen. Da Welter nicht ganz mit den geleisteten Arbeiten einverstanden war, dauerte es lange bis die Abnahme erfolgte.

1730 wurde vor dem Portal ein offener Vorraum errichtet, der den Eingang wahrscheinlich vor allem gegen Wind und Regen schützen sollte. In diesem Bereich befand sich vorher eine Kapelle zu Ehren des heiligen Eligius, die sogar über einen konsekrierten Altar verfügte.

Nach langem Zögern wurde das Heiligtum 1880 nach Osten hin durch die Errichtung von zwei zusätzlichen Jochen mit neuer Apsis verlängert. Die Sektion Niederfeulen hatte den Abbruch des Bauwerkes und die Verlegung der Pfarrkirche in ihren Ortsteil gewünscht. Die Pläne für den Umbau lieferte Kondukteur Demander aus Diekirch. Unternehmer Pies aus Mertzig führte sie aus. Die ursprünglichen Proportionen wurden durch diesen Eingriff eher nachteilig verändert. Im Verhältnis zu seiner Länge wirkt der Raum heute zu niedrig.

Das Bauwerk sieht von außen sehr einfach aus. Nur der Vorraum weist zur Westseite hin ein in barocken Formen reich gestaltetes Portal auf: aus zwei Pilastern mit korinthischen Kapitellen liegt ein verkröpftes Gebälk, das von einem gesprengten Wellengiebel mit Mittelnische bekrönt wird. Links und rechts steht je eine Flammenvase. Der Schlussstein des Eingangsbogens ist mit Akanthusblättern geschmückt. Darüber gibt eine Kartusche das Erbauungsjahr 1730 an. Bei Restaurierungsarbeiten im Innern dieses Bereiches konnten vor einigen Jahren Überreste der ursprünglichen Fassung in venezianischem Rot freigelegt werden. Spuren davon sind über dem Eingang zu sehen.

Die Fenster in den Schiffs- und Chormauern, es sind deren sechs zu jeder Seite, schließen mit Stichbögen. Sie sind von Hausteinen aus rotem Merziger Sandstein umrahmt und sitzen auf einem durchlaufenden flachen Band auf. Gequaderte Ecklisenen und ein verhältnismäßig hohes Gesims gehören ebenfalls zur Betonung der architektonischen Gliederung und beleben die ausgedehnten Mauerflächen. Im Rahmen der nun abgeschlossenen Erneuerungsarbeiten wurden die gesamten Außenwände wieder verputzt. Diese Maßnahme trägt einerseits zur Wiederherstellung des ursprünglichen Erscheinungsbildes bei, andererseits stellt sie einen wirksamen Schutz gegen ungünstige klimatische Einwirkungen dar. Der Luxemburger Sandstein lässt sich nämlich ohne Farbe oder Putz nicht über längere Zeiträume konservieren. Einfach verfugtes Sichtmauerwerk wird zwar von vielen Zeitgenossen als besonders rustikal oder "antik" angesehen, ist aber historisch falsch. Die Dachdeckung aus Schiefer wurde gänzlich erneuert. Die Fundamente des gesamten Baues wurden kontrolliert, verstärkt und trockengelegt.

Im Gegensatz zum Außenbau besticht der Innenraum durch die reiche Gliederung der Wände und Decken. Mächtige rechteckige Pilaster tragen stark zurücktretende Kapitelle, die eine barocke Ornamentik aufweisen. Auf jeder Seite zeigen die beiden letzten des ursprünglichen Raumes Heiligenfiguren: Eligius, Bernhard, Taufe Jesu, Johannesschüssel (vom Predigtstuhl verdeckt). Das Kreuzrippengewölbe trägt den für unsere Gegenden typischen, postgotischen Charakter. Einige Schlusssteine sind reich verziert, z.B. mit dem Doppeladler oder dem sogenannten Jesusmonogramm IHS.

Auf den Pilastern wurde jetzt eine neue indirekte Beleuchtungsanlage installiert, die den Raum in ein gleichmäßig verteiltes, warmes Licht eintaucht.

Die Farbfenster gehen auf den Anfang des 20. Jahrhunderts zurück und stammen aus der Werkstatt Simminger in Luxemburg. Auf der Südseite zeigen sie figürliche Darstellungen, auf der Nordseite geometrische Motive.

An dem vierten Wandpfeiler rechts hängt die prächtige, holzsichtige Kanzel, die, wie nahezu das gesamte Kirchenmobiliar, aus der Werkstatt des 1754 in Bastnach gestorbenen Bildhauers Jean-Georges Scholtus stammt. Entgegen den Aussagen älterer Dokumente, kommt sie wahrscheinlich nicht aus der Sankt Nikolauskirche in Luxemburg. Der Predigtstuhl dieses von 1777-1779 abgebrochenen Gotteshauses befindet sich heute in der belgischen Ortschaft Ruette bei Virton.

Am Kanzelkorb erscheinen die Brustbilder der vier großen abendländischen Kirchenlehrer: Ambrosius, Augustinus, Hieronymus und Gregor. Sie sind jeweils mit ihren individuellen Attributen dargestellt und bezeugen, dass die katholische Kirche das Wort Gottes in der richtigen Tradition überliefert und auslegt. Über dem Schalldeckel erhebt sich ein Trompetenengel, der die Menschen zum jüngsten Gericht aufruft, wo untersucht wird, was sie aus dem Wort Gottes gemacht haben.

Über den beiden barocken Beichtstühlen wurden in späterer Zeit Rokokoreliefs von Michel Weiler († 1805) aus Ettelbrück angebracht, die die heiligen Petrus und Maria Magdalena als vorbildliche Büßer zeigen. Bekanntlich legte die Gegenreformation großen Wert auf die Beichte und verbreitete das dazu notwendige Möbelstück in der gesamten römischen Kirche.

Am Eingang in den Chorraum stehen die Seitenaltäre, die 1733 zusammen mit dem Hauptaltar vom Trierer Weihbischof Lothar Friedrich von Nalbach konsekriert wurden. Titelheilige sind in der Mitte Johannes der Täufer, Johannes der Evangelist, Eligius, links die Jungfrau Maria, rechts der heilige Bernhard von Clairvaux. Zahlreiche Standbilder beleben die Retabel. Außer den bereits genannten, sind besonders die Apostelfürsten Petrus und Paulus zu erwähnen. Am Hauptaltar wird das Patrozinium des Täufers deutlich unterstrichen. Am Antependium befindet sich die Taufszene im Jordan, in der Mittelnische steht eine monumentale Statue, im Auszug erscheinen das Lamm, das Kreuz und das Beil des Martyriums sowie die sogenannte Johannesschüssel, das heißt das abgetrennte Haupt des Vorläufers, wie es der tanzenden Salome dargeboten wurde.

Erwähnenswert ist auch die prächtige Tür des Drehtabernakels mit der Kreuzigungsgruppe vor dem Hintergrund der Stadt Jerusalem. Die Anbetungsengel sind typische Werke der Scholtuswerkstatt, genau wie die üppigen Fruchtgehänge und die reich ornamentierten Antependien.

Die drei Altäre wurden vor 12 Jahren von Carlo Bettendorf (2001) neu gefasst. Seither strahlen sie wieder jenen festlichen Glanz aus, der zu den Hauptmerkmalen der Barockkunst zählt und der in den Menschen den Sinn für das Übernatürliche wecken und ansprechen will.

An den Kirchenbänken und an den Eingangstüren führten nun mehrere Schreiner Reparatur- und Ergänzungsarbeiten aus. Besonders im unteren Teil der schönen Westtür mussten größere Schäden behoben werden.

In den mit Sandstein und Holz ausgelegten Fußboden wurde eine neue Heizung eingebaut. Der Innenraum erhielt einen frischen Anstrich in Weiß- und Rottönen.

Die wichtigsten Arbeiten innen und außen sind nun abgeschlossen. Sie wurden geleitet von Architekt Marcel Niederweis und, da es sich um ein geschütztes Denkmal handelt, vom "Service des Sites et Monuments nationaux" beaufsichtigt. Einige Aufgaben bleiben noch zu bewältigen. In Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung will die Pfarrgemeinschaft in den nächsten Jahren eine Orgel anschaffen, die im zweiten Joch von Westen aufgestellt werden soll. In diesem Bereich wird dann auch der Kirchengesang einen neuen Platz finden. Damit kann der Chorraum von den nicht gerade schön aussehenden Stühlen befreit und endgültig gestaltet werden. Dort sollten der Taufstein von 1727 und zwei große Statuen angebracht werden und somit besser zu Geltung kommen. Die renovierte Pfarrkirche wurde am 9. Dezember 2011 offiziell eingeweiht.


Alex Langini

 

Bibliographie :
 
 
Decker F., Feulen 963-1963, Beitrag zur tausendjährigen Geschichte der Pfarrei und der Gemeinde, Luxembourg 1963.

Maertz J., Vor tausend Jahren – Graf Sigfrid, in T'Hémecht 1963, 1.

Pauly F., Siedlung und Pfarrorganisation im alten Erzbistum Trier, Das Landkapitel Mersch, Trier 1970.

 
Eng Uergel fir d'Parkierch

 

Am 29. November 2000 wurde der Verein „Eng Uergel fir d'Parkierch Feelen" gegründet. Die Verantwortlichen nahmen Kontakt auf mit verschiedenen Orgelbauern. Nach Überprüfung der einzelnen Projekte wurde die Firma Westenfelder aus Lintgen mit dem Bau einer Pfeifenorgel beauftragt. Die feierliche Einweihung  fand am 29. Juni 2003 statt.
Die Orgel verfügt über zwei Manuale, ein Pedal sowie über 18 Register mit 930 Pfeifen (894 in Zinn/Blei-Legierung und 36 in Fichte und Eiche). Die Spiel- und Registertraktur ist mechanisch. Das Vollgehäuse besteht aus Eichenholz. Die Schleifladen wurden in Massivbauweise hergestellt. Die Orgel gliedert sich perfekt in das Kirchenschiff ein. An den beiden Türflügeln sind die Namen der Spender angebracht. Die Tafeln, die am 26. September 2004 eingeweiht wurden, sind von einer stilisierten Blume mit drei roten Blättern umrandet. Diese sind von den Seerosenblättern des Feulener Wappens abgeleitet.
Auf der Internetseite der „Amis de l'Orgue Diekirch" weist ein Link mit Bildern auf das harmonische Gesamtbild der Orgel und barocker Pfarrkirche hin (www.aod.lu).
 

L'église paroissiale Saint-Jean-Baptiste de Feulen

 

Lorsqu'en 963 le comte Sigefroi acquiert des moins de Saint-Maximin de Trèves le fortin de Luxembourg, il leur offre en échange des terres situées à Feulen. Le monastère y possède déjà des biens considérables. En 1140, le pape Innocent II confirme aux Bénédictins leurs droits concernant l'église de Feulen. Ce sanctuaire constitue une église-mère très ancienne regroupant dans une seule paroisse de nombreux villages dispersés dans la région. Ces églises ont en général été fondées par des nobles francs sur de grands domaines romains. Afin de faciliter l'accès des fidèles, elles sont situées entre les localités concernées.

Le titre du sanctuaire, Saint-Jean-Baptiste, atteste également qu'il s'agit d'une fondation fort ancienne.
De l'église du Moyen-Age il ne reste plus aujourd'hui que le clocher qui, au niveau des baies-ouïe géminées, présente un caractère roman. Conformément à la tradition, il est situé à l'ouest. Le petit édicule qui le précède du côté occidental remonte à 1730. Il devait sans doute protéger le portail des intempéries. A l'intérieur sont conservés quelques vestiges d'un enduit rouge vénitien qui a servi de modèle lors de la dernière mise en peinture.

La nef date de 1725/26. Il s'agit d'une architecture très dépouillée, structurée uniquement par des chaînages d'angle, un socle, une corniche et un cordon sur lequel s'appuient les fenêtres à segment. Le grès rouge utilisé provient des environs immédiats.
En 1880, la nef a été agrandie par l'adjonction de deux travées et d'une nouvelle abside. Cette mesure a eu un effet négatif sur les proportions de l'édifice qui manque de hauteur et paraît trop longue.

A l'intérieur, la nef est rythmée par des pilastres supportant une voûte sur croisées d'ogives à caractère post-gothique. La plupart des chapiteaux présentent des ornements baroques, ceux du chœur montrent saint Bernard, le Baptême du Christ, sain Eloi, la tête coupée du Baptiste. L'écusson de l'abbaye Saint-Maximin « un ours posé sur une aigle bicéphale » rappelle que les moines ont financé les travaux de construction de la nef. Les fidèles étaient responsables de la tour et du mur du cimetière, le curé avait la charge du chœur.

En 1733, Lothaire Frédéric de Nalbach, évêque-auxiliaire de Trèves pour le Duché, a conféré la dédicace au sanctuaire. Le maître-autel est consacré aux saints Jean-Baptiste, Jean-Evangéliste et Eloi, les autels latéraux honorent la Vierge Marie et saint Bernard de Clairvaux.
La beauté de l'intérieur de ce sanctuaire provient sans doute de la qualité et de la richesse de son mobilier dû en majeure partie à Jean-Georges Scholtus († 1754) de Bastogne.

Le retable central est clairement voué à la vénération du Baptiste. Sur l'antependium figure le baptême du Christ, la statue monumentale du titulaire occupe la niche centrale, sur le couronnement apparaissent les attributs qui lui sont propres : sa tête tranchée posée sur un plat, l'agneau de Dieu, la croix et le sabre, instrument de sa décapitation.

La partie inférieure du tabernacle sert à la conservation des hosties consacrées, l'étage supérieur constitue une niche d'exposition pour le saint sacrement, décorée de la crucifixion. Les nuages peuplés de têtes d'anges qui entourent le Christ renvoient au monde céleste et à la résurrection. Le crâne et les os au-dessus desquels se dresse la croix font allusion à l'endroit de la crucifixion (Golgotha – lieu du crâne) et au tombeau d'Adam. Les anges agenouillés de part et d'autre invitent les fidèles à l'adoration et à la prière. Les apôtres Pierre et Paul, fondateurs de l'Eglise de Rome, rappellent l'importance et l'autorité de la papauté. Au-dessus des portes qui mènent à la sacristie se tiennent les statues de saint Eloi et de saint Jean-Evangéliste. Parmi les autres sculptures signalons encore saint Antoine l'Ermite et saint Bernard.

Sur la cuve de la chaire de vérité les portraits des Pères de l'Eglise – saint Jérôme, saint Augustin, saint Ambroise et saint Grégoire-le-Grand – attestent que l'Eglise catholique interprète et proclame l'évangile dans la fidélité à la tradition. Au-dessus de l'abat-voix un ange sonne de la trompette pour appeler les hommes au jugement dernier.

Les confessionnaux invitent à la pénitence. Sur leurs couronnements, ajoutés par le sculpteur Michel Weiler (†1805), sainte Marie-Madeleine et saint Pierre sont proposés comme modèles de conversion.
Dans l'ensemble, le mobilier de l'église de Feulen est typique pour la Contre - Réforme et l'art baroque. Il se propose, conformément aux idéaux de l'époque, d'éduquer et d'émouvoir les croyants grâce à sa « splendeur persuasive ». Cet idéal a été défini au XVIIe siècle par le cardinal Carlo Borromeo, archevêque de Milan, profondément engagé pour le renouveau catholique.
Les vitraux figuratifs du côté sud remontent au début du XXe siècle et représentent des scènes de la vie de Jean-Baptiste.

Les derniers travaux de restauration de l'église classée monument national depuis 1961, ont été achevés en 2001. L'inauguration de l'église rénovée a eu lieu le 9 décembre 2001.

 

 Alex Langini

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