Mit dem Auto


 

Die Gemeinde Feulen weist eine verkehrsgünstige Lage auf und ist über die Staatsstraßen RN15, RN21, CR118, CR121, CR128 und CR129 sehr gut in das nationale und regionale Straßennetz integriert.


 

  https://map.geoportail.lu/


 

Innerörtlich weisen die Gemeindestraßen abseits der Staatsstraßen nicht nur verkehrliche Erschließungsfunktion auf. Sie haben siedlungsorientierten Charakter, d.h. sie sind nicht nur den Autos vorbehalten, sondern haben auch Aufenthaltsfunktion und sollen die Wohnruhe in den Siedlungsgebieten möglichst wenig stören.

Um diese Forderungen auch in die Praxis umzusetzen, hat die Gemeinde bereits 2011 ein (für Gemeindestraßen flächendeckendes) „Tempo 30-Konzept für Wohnstraßen" erstellt – und auch in die Tat umgesetzt

               

Feulen Zone30.pdf

 

An den Hauptachsen hat der motorisierte Individualverkehr noch größere Auswirkungen auf die Lebensqualität der dort wohnenden bzw. sich aufhaltenden Menschen. Während in Oberfeulen durch die bestehende Umgehungsstraße viele Probleme bereits gelöst wurden, ist in Niederfeulen das Verkehrsaufkommen an den Hauptstraßen innerorts teils sehr hoch, was eine gewisse Lärmproblematik mit sich bringt. Hinzu kommt das Überschreiten der vorgegebenen Richtgeschwindigkeit als weiterer Problempunkt in allen Dörfern – was gerade in Bereichen mit sensiblen Randnutzungen (z.B. Schule) problematisch sein kann. Darauf hat die Gemeinde reagiert.

  

  • Mögliche Umgestaltungen der „rue Eugène Reiser" auf einem Teilbereich bei der Schule in Niederfeulen sowie auf einem Abschnitt der „rte d'Arlon" in Oberfeulen (beim Pfarrhaus/ der alten Schule) sind im Gespräch und werden gerade planerisch geprüft hinsichtlich einer punktuellen Temporeduktion. Denn je geringer die Geschwindigkeit, desto kürzer der Bremsweg und damit auch die Unfallgefahr.
  • Weiterhin ist die Gemeinde dabei, festinstallierte und mobile Geschwindigkeitsmessstellen zu erneuern. Denn ein erster Schritt zur Sekurisierung der Fußgänger und Radfahrer an den Hauptachsen wäre, dass die zulässigen Geschwindigkeiten auch eingehalten werden.

Aktuell ist eine stationäre Geschwindigkeitsanzeige mit Datenlogger ausgestattet. Die Daten werden seither regelmäßig ausgelesen. Der Datenlogger am Messpunkt „N14 – „rte de Bastogne" (Richtung Fussekaul) gibt dabei genauere Aufschlüsse über das Geschwindigkeitsverhalten der Fahrzeuge

  • Im Zeitraum von 17. Oktober – 10. November 2018 hat ein Großteil der gezählten Fahrzeuge die zulässige Geschwindigkeit von 50Km/h überschritten. Entsprechend liegt der V85 (85% der gezählten Fahrzeuge fuhren langsamer oder gleich diesem Wert) mit 60 Km/h auch vergleichsweise hoch.
  • Es wurden einige Fahrzeuge gezählt, die sogar mit mehr als 75Km/h am Ortseingang Niederfeulens unterwegs waren – der schnellste sogar mit 132Km/h


 


  

Für alle diejenigen, die sich bereits für ein Elektroauto als umweltfreundliches Fortbewegungsmittel entscheiden haben, steht auf dem Parkplatz der Gemeindeverwaltung eine „Chargy“-Ladestation, an der zwei PKW gleichzeitig Strom tanken können, zur Verfügung.

Für alle die, die noch Informationen brauchen, wie man das Chargy-Netz nutzen kann bzw. wie konkret ein Betankungsvorgang bei Elektroautos vonstattengeht, helfen die folgenden Übersichten

 

 

 

 

 

               

                

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